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Beschlag,
Antik, Knochenleim, Hautleim: In unserem (Antik) Sortiment finden Sie
Beschläge für Ihre alten Möbelstücke sowie diverse
Leime.
Beschlag - Antik Beschläge - Knochenleim und Hautleim. Diese Beschläge werden nach alten Mustern hergestellt.
Teilweise
ist der original Antik Beschlag kopiert oder es werden noch die
gleichen Herstellungswerkzeuge verwendet. So kann eine Antiquität
mit den orginal identischen Beschlägen ausgestattet werden. Die
Beschläge sind überwiegend aus Messing hergestellt. Für
einige Bäuerliche Möbelstücke z. B. Truhen wird bzw.
wurden auch Eisenbeschläge verwendet. In der
Gründerzeit/Historismus gab es auch Silberne Beschläge die
wir als vernickelt anbieten. Bei diesen und einigen anderen
Beschlägen ist keine Patinierung vorhanden. Aber mit einem
Patinierungsmittel können neue Beschläge einfach gealtert
werden. Wenn die Beschläge schon patiniert sind, so kann dieses
auch wieder entfernt werden. Dazu verwendet man sehr feine Stahlwolle
oder feines Bimsmehl. Natürlich kann man auch handelsübliche
Messingputzmittel verwenden.
Die
meisten Beschläge sind aus dünnem Blech geprägt aber es
gibt auch einige die aus massivem Messing gegossen sind.
Antik Bedarf: Möbel Beschlag - Leim - Fischleim - Knochenleim
Bei
der Verarbeitung von Holz geht es im Wesentlichen um die Verbindungen
von zwei Holzteilen, um die beste Haltbarkeit und einfachste
Herstellung dieser Verbindung.
Natürlich
gibt es sehr gute formschlüssige Verbindungen, die es aus
Tradition und Schönheit auch immer geben wird, aber eine geleimte
Verbindung ist oft haltbarer als ein Zapfen, Schwalbenschwanz, oder
Zinkenverbindung. Vorausgesetzt die Verleimung wurde richtig
ausgeführt.
Wenn
eine Verleimung aufgeht kann man davon ausgehen, dass die Verleimung
nicht richtig ausgeführt wurde. Ein gutes Beispiel ist der Stuhl.
Der Schreiner hat saubere Zapfenverbindungen hergestellt und den Stuhl
mit Leim und vielen Schraubzwingen zusammengeleimt. Aber die
eigentliche Leimverbindung, also die Zapfenfläche und die
Zapfennute können nicht gepresst werden. Also ist diese Verleimung
nicht viel Wert. Das gleiche gilt auch für die schöne
Schwalbenschwanzverbindung. Aber nicht nur die Traditionalisten haben
bei den Verbindungen Ihre Probleme. Viele „moderne“ Holzverbindungen
werden mit Formdübeln (Lamello) ausgeführt. In Versuchen hat
sich aber gezeigt das eine stumpfe Gähnungsverbindung oft besser
hält.
Aber
trotz all dieser Erkenntnisse würde ich in kein alten Schrank eine
neue Schublade mit Gähnungsverbindungen setzen.
In
den Restaurationswerkstätten werden vorrangig Glutinleime
verwendet, was sicherlich verschiedene Gründe hat und weniger
traditionalistische. Zum einen ist der Glutinleim reversibel und
authentisch was für die Restauration wichtig ist. Aber auch in der
Verarbeitung bietet der Glutinleim Vorzüge. Besonders bei
Furnierarbeiten kann der Knochenleim oder Hautleim wie Kontaktkleber
benutzt werden. Dieses Verfahren gelingt auch auf nicht ganz ebenen
Flächen, wie zum Beispiel eine furnierte Kommode mit massivem
Blindholz. Diese Flächen sind oft alles andere als eben und
würden in einer Furnierpresse gar nicht richtig gepresst werden
können. Auch wenn das Möbelstück gar nicht
auseinandergenommen werden soll oder kann, ist dieser Methode die
sinnvollste. Die im Handel erhältlichen Schmelzkleber
beschichteten Furniere sind natürlich keine richtige Alternative.
Verschiedene Glutinleime
Bei
den Glutinleimen gibt es neben den eben erwähnten Haut und
Knochenleimen auch noch den Fischleim der in flüssiger Konsistenz
angeboten wird und so wie ein Kaltleim zu verarbeiten ist. Oder die
Hausenblase die weniger elastisch ist aber bessere Klebeeigenschaften
hat. Bei uns finden Sie z. B. auch Leime von der Firma Akanthus.
Hasenleime
sind auch noch sehr häufig zu erhalten. Dieser ist elastischer als
der Knochenleim und der Hautleim. Hautleim wiederum ist aber
etwas elastischer als der Knochenleim. Knochenleim kann Säure
enthalten was unter Umständen dazu führen kann das sich die
Leimfuge löst, weil sich der Leim selbst zerstört. Dazu kann
dem Leim Schlemmkreide zugefügt werden, was auch das Durchschlagen
durch das Furnier verhindert.
Handelsformen
Übliche
Handelsformen sind Graupen (Hautleim), Perlen (Knochenleim), Tafeln
(Hasenleim) Gries (Hasenleim) Blättern (Hausenblase) und
flüssig (Fischleim)
Eine besondere Spezialität ist der Restauratorenleim-Helix.
Dieser
Leim besteht aus einem Hautleim der wie der Fischleim in flüssiger
Form angeboten wird und in Zimmertemperatur (22° C)
verarbeitungsfertig ist. Bei kalten Werkstätten reicht es den Leim
auf der Heizung anzuwärmen. Somit bringt er die guten
Eigenschaften von Weißleim und Glutinleim zusammen. Er ist
reversibel, authentisch, und leicht zu verarbeiten. Der Helix Leim
braucht genau wie jeder andere Leim Pressdruck die sich je nach
Leimfuge und Werkstücken verlängern können. Z.B. bei
Formteilen aus mehreren Furnierschichten. Bei einem solchen
Werkstück wird so viel Wasser aufgebracht, das es je nach
Witterung in der Werkstatt mehr als 24 Std. dauern kann bis die
Verleimung abgebunden ist. Deswegen ist der Helix beim Furnierarbeiten
mit dem Furnierhammer nicht so gut geeignet. Zum pressen ist er aber
sehr gut geeignet.
Auch
bei Furnierfehlstellen ( Kürschner) bei denen Leim unter das
Furnier gespritzt werden soll ist der Helix wiederum besser
geeignet da er nicht in der Kanüle geliert.
Das wesentliche zum Schluss:
Auch wenn der Glutinleim ein manchen Fällen schwieriger zu verarbeiten ist, er ist genau so fest wie z.B. Weißleim.
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